Schulgeschichte

Aus der Schulgeschichte

Bereits im 17. Jahrhundert gab es eine Schule in Daseburg. Als Lehrer fungierte der Küster. Bis ins 19. Jahrhundert war der Schulbesuch vor allem im Sommer aber sehr un-regelmäßig, da die Kinder in der Landwirtschaft mitarbeiten mussten. 1811 errichtete man ein neues Schulhaus.

In den Jahren nach 1820 unterrichtete ein Lehrer mehr als 200 Kinder, erst 1825 wurde ein Hilfslehrer angestellt, der aber wieder entlassen wurde, als die Schülerzahl auf 140 sank. Das spärliche Gehalt der Lehrer wurde durch eine zur Schule gehörende Landwirtschaft aufgestockt. 1846 wurde erstmals eine Lehrerin angestellt. 1854 entstand südlich der Kirche eine neue Schule, 1908 ein weiteres Schulhaus, das als Mädchenschule diente.


1910/11 wurde das dreiklassige Schulsystem eingeführt. 1938 die Koedukation in allen Klassen, sie galt bis 1948. 1956 beschloss die Gemeindevertretung den Neubau einer fünfklassigen Volksschule. Am 18. Juni 1957 konnte das Richtfest der neuen Schule auf dem Gelände des alten Friedhofs gefeiert werden. Mit Beginn des neuen Schuljahres 1963/64 wurde die Koedukation in den Klassen 5 bis 8 wieder eingeführt.


1970 wurden im Rahmen der Schulorganisationsreform aus den Volksschulen Grund- und Hauptschulen gebildet. Daseburg behielt eine Grundschule, die auch von Schülern aus Rösebeck besucht wurde. 1971 wurde dem Antrag von 55 Erziehungsberechtigten auf Umwandlung der Gemeinschaftsgrundschule in eine katholische Bekenntnisschule stattgegeben. Im August 1974 wurde die neue Sportanlage eingeweiht.

Die Gebietsreform von 1975 hatte zur Folge, dass anstelle der Rösebecker Grundschüler seitdem Grundschüler aus Dössel und Hohenwepel die Daseburger Schule besuchen. 1977 wurde der Schulanbau errichtet, die neue Turnhalle konnte am 9. September 1981 ihrer Bestimmung übergeben werden.